FAQ
Veröffentlicht von Anouk am Mittwoch, Januar 14, 2026
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BDSM
Der Begriff BDSM bedeutet Bondage & Discipline, Dominance & Submission, Sadism & Masochism. Grob zusammengefasst geht es um Dominanz und Unterwerfung, spielerischer Bestrafung sowie Lustschmerz oder Fesselungsspielen.
- B/D = Bondage/Discipline: Bondage (Fesselung durch z.B. Seile, Andreaskreuz, Spreizstrangen, usw.) + Discipline (Disziplinierung durch z.B. Schläge mit der Hand, Peitsche, usw.)
- D/S = Dominance/Submission: Herrschaft und Dominanz sowie Unterwerfung und Unterordnung, meist mit psychischer Manipulation
Mein Fokus im BDSM liegt eindeutig im D/S Bereich. B/D und S/M sind dabei Randbereiche, die nicht komplett ausgeschlossen werden.
- S/M = Sadismus/Masochismus: Zufügen und Empfangen von Schmerzen, meist mit physischer Manipulation
Unterschied zwischen Devotion und Submissivität?!
Häufig werden die Begriffe Devotion und Submissivität für dieselbe Definition: sich selbst einen anderen Menschen freiwillig unterordnen wollen - genutzt. Genaugenommen bedeutet:
- Devotion = Hingabe
- Submissivität = Unterwerfung
Variante 1 - lateinischer Ursprung
Devotion stammt vom lateinischen Verb “devovere” und bedeutet ursprünglich sich einer Gottheit “zu widmen, zu weihen”. Priester:innen weihen ihr Leben aktiv / freiwillig einer Gottheit und unterwerfen sich dieser.
Submissivität stammt von “Submittere”, es setzt sich aus zwei Wörtern zusammen: “sub” bedeutet im Lateinischen “unter” und “mittere” bedeutet “schicken”. In der ursprünglichen Verwendung wurden “Ochsen oder Kriegsgefangene unter das Joch geschickt” und damit gewaltsam unterworfen, gefügig gemacht. Das Ziel war die Selbstbestimmung komplett zu brechen.
Variante 2 - Mischung aus Ursprung und eigener Definition
Submissive Menschen unterwerfen sich einer anderen Person, häufig auch ohne sexuelle Aspekte. Z.B. beim Verhältnis Arbeitgeber:in zu Arbeitnehmer:in.
Devote Menschen sind Menschen, die eine andere (dominante) Person anhimmeln. Sie sind ihr gegenüber liebe- und hingebungsvoll.
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RACK und Angstspiele
RACK = ein Konzept bei dem Sicherheit grundsätzlich wichtig ist, wo aber auch klar sein muss, dass es 100%ige Sicherheit nirgends geben kann. Es gibt immer Risiken und damit auch Spiele, die nicht ungefährlich sind, die aber trotzdem mit dem Bewusstsein gespielt werden, dass etwas passieren kann. In diesem Fall wird immer auf die größtmöglichste Sicherheit geachet, die es geben kann.
Edge Play = ein Grenzbereich, der Spiele im BDSM Kontext meint, die nicht für alle Personen gleichermaßen geeignet sind oder scheinen. Zu diesen Spielen gehörne:
- Überwältigungsspiele
- Experimentierfreude (Feuer, Wasser [waterboarding], keine Luft, etc.)
- Treten
- Atemkontrolle
- Nadeln
- Tacker
Solche Spiele sind in der Regel oft für unverbindliche Sessions ungeeignet, weil sich die beteiligten Personen sehr gut kennen und auch vertrauen müssen. Wenn eine Person bestimmte Dinge gar nicht erträgt, sind diese Spiele natürlich nicht zu empfehlen. Umsichtige Dom/mes setzen diese Dinge entweder erst sehr spät oder überhaupt nicht ein, je nach dem wie Sub beschaffen ist.
Angst Spiele = Angstspiele sollten nicht im Alltag vorkommen, wenn für beteiligte Personen Empathie ein entscheidender Faktor ist und auch bleiben soll. Diese Emotionen, die auch negativ behaftet sein können durch:
- Wut
- Eifersucht
- Angst
- Unsicherheiten
- Ekel
- Abscheu
sollten kontrolliert herausgelassen und nach der “Session” wieder sicher verpackt werden. Angst und Erregung liegen nämlich sehr oft nah beieinander.